Die niederländische Gesetzgebung
behandelt den Gebrauch von Haschisch mehr oder weniger wie den Alkoholkonsum.
Wer abends seinen Joint raucht, regelmäßig einen Coffeeshop
mit ausgebreitetem Haschangebot besucht, ist nicht schlechter als
der Biertrinker, der jeden Tag in seiner Stammkneipe
landet.
Das ist in Deutschland und in den an die Niederlande angrenzenden
europäischen Staaten längst nicht. Wen wundert es, dass
der gemeine Holländer oftmals als Jointraucher und Kiffbruder
angesehen wird - obwohl
die Zahlen ausweisen, dass die Drogenprobleme in den Niederlanden
nicht die Ausmaße erreicht haben, die man in Deutschland oder
Frankreich beklagt.