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Städte und Gemeinden

 

Zutphen (35.000 Einw.): Hansestadt an der IJssel

 
Zutphen entstand auf einer hügeligen Erhebung an der Stelle, wo Berkel und IJssel zusammenfließen. Der Bau der Stadtmauer 1312 signalisierte den Reichtum der Stadt, die zur Hanse gehörte. Der wirtschaftliche Aufschwung der holländischen Städte in den darauffolgenden Jh. und die Versandung der IJssel ließen die Bedeutung Zutphens zurückgehen. Während des 80jährigen Krieges war die Stadt Opfer von vielen Plünderungen und Verwüstungen. 1572 wurde ein Großteil der Bevölkerung ermordet. Seit 1813 gehört die frühere
Hansestadt zum Königreich der Niederlande. Die IIsselkade bestimmt die Silhouette von Zutphen seit alters her. Schon hier wird deutlich, weshalb Zutphen auch die Turmstadt genannt wird: der Turm der St.-Walburgkerk fällt
ebenso auf wie die Türme von Drogenapstoren, vom Wijnhuis und Broederkerk und den vielen Stadttoren und Klöstern. Am 's Gravenhof im Zentrum der Altstadt von Zutphen waren 1946 Überreste des Schlosses des Grafen von Zutphen gefunden worden.

Die Kirche am 's Gravenhof wurde 1102 zum erstenmal erwähnt. Der Bau der jetzigen gotischen Hallenkirche begann 1250. Prunkstück der St. Walburgskerk ist die mittelalterliche Bibliothek mit 400 zum größten Teil
handgeschriebenen Bänden. De Librije ist seit 1561 die einzige dieser Art in West-Europa. Die Buchproduktion anno 1930 wird im Grafischen Museum, Kerkhof 16, lebendig. Eine komplette Druckanlage einschließlich der dazugehörigen Setzerei wird gezeigt und erinnert an die Tradition der Buchdrucker-Kunst in Zutphen. Bekanntester in Zutphen ansässiger Verlag ist die Walburg Pers. Königlicher Hoflieferant ist die kleine Kaffeebrennerei einschließlich Kaffe- und Teeladen in der Pelikaanstraat. Am 4. 1716 eröffnete Garrit Jan
Garsen den Laden. Zum 175jährigen Bestehen erhielt die Firma Witwe A. Garsen Zutphen das Prädikat "Hoflieferant". Den größten Teil des Umsatzes macht der kleine Betrieb allerdings durch Bestellungen per Brief oder Telefon (auch aus dem Ausland). Familie Wassink hatte Laden und Betrieb 1953 Übernommen. Wer sich nach dem Zutphen des 17.Jahrhunderts zurücksehnt ,findet im Stedelijk Museum, Rozengracht 3, das Gemälde "Gezicht op Zutphen en de IJssel", das Barent Avercamp, einem Neffen von Hendrick Averkamp, zugeschrieben wird.

 
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