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Städte und Gemeinden

 

Tilburg (165.000 Einw.): Auch der Fussballverein heißt "Willem"

 
Tilburg ist eine Ansammlung von elf verschiedenen Wohnkernen, die sich um kleine Dorfplätze herum bildeten. Bis 1831 war Tilburg auch noch weit davon entfernt, Großstadt zu sein. Das änderte sich genau in dem Jahr, in dem sich der spätere König Willem II. in Tilburg von den Kämpfen mit den aufständischen Belgiern erholte. 1847 begann man mit dem Bau des Königlichen Palastes, dessen Vollendung (1849) der Fürst allerdings nicht mehr
miterlebte. Gleich an mehreren Stellen in der Stadt gedenkt man des Königs: die Kaserne am südlichen Stadtrand ist nach dem Stadtbegründer genannt, und auch der Fußballklub, der im benachbarten Stadion an der Ringbaan Zuid kickt, heißt "Willem ", und im Stadtzentrum ist Willem II als Standbild auf dem heuvel gegenwärtig. Das Rathaus am Stadhuisplein ließ Willem II. als Residenz entwerfen. Seit 1935 ist der Willem-II-Palast Tilburger Rathaus. Auch das regionale Fremdenverkehrsbüro für Tilburg und Umgebung hat hier seit 1988 seinen Sitz. Tilburg entwickelte sich im 19. Jh. zu einem Zentrum der Textilindustrie. Schon im 17. Jh stand Tilburg im Zeichen der Wollindustrie, der Weber, Walker, Spinner und Schneider. Den Ruf als Wein-Stadt erwarb sich Tilburg in der 70er Jahren - nicht weil hier Wein angebaut wird, sondern weil in der ehemaligen Textilstadt die meisten Flaschen Wein, die man in den Niederlanden kaufen kann, importiert oder gefüllt werden. Das Weinmuseum, Geminiweg 9, liegt am nordöstlichen Stadtrand von Tilburg schon im Industriegebiet Loven-Oost, zu Fuß in 20 Minuten Über die Tivolistraat, Bosscheweg und Jules-Verne-Wreg zu erreichen. Es ist ein kleines Überdachtes Dorf, dem französischen Maison du Vin nachempfunden. Café‚, Bistro und natürlich ein Wein-Laden gehören zum Museumskomplex. Landesweit bekannt ist Tilburg wegen des größten Jahrmarkts (kermis) der Benelux-Länder: Über 2oo Schausteller auf einer Länge von mehr als vier Kilometern, Ende Juli).
 
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