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Städte und Gemeinden

 

Groningen (170000 Einw.): Eine Stadt gibt Gas

 
Die Universität von Groningen war schon kurz nach ihrer Gründung 1614 eine der renommiertesten und hat auch heute noch einen maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung der Stadt. Jeder achte Bewohner ist Student. Neben der grafischen Industrie - Wolters-Nordhoff ist der größte Schulbuchhersteller der Niederlande - ist die Groninger Zuckerrübenverarbeitung von Bedeutung, die größte Europas. Groningen profitierte und profitiert vor allen Dingen
von der Gasgewinnung. Ende der 50er Jahre wurde in der Nähe der Stadt, bei Slochteren, die größte zusammenhängende Erdgasglocke der Welt. Dass die Niederlande energiewirtschaftlich bis weit ins nächste Jahrtausend autark sind, liegt an den enormen Erdgasfunden. Groningen mit der Martinikirche und dem weithin sichtbaren Martini-Turm sagt Dankeschön. Denn schließlich ist die "Gasunie", mit - unübersehbarem Sitz in Groningen, der Hauptfinanzier des neuen Groninger Museums, dessen Architektur schon kurz nach Eröffnung
weltweit Aufsehen erregte. Es gibt eine Abteilung für Archäologie, Geschichte (Schwerpunkt: Groningen zur Zeit der Hanse) und Kunsthandwerk (chinesisches Porzellan und Groninger Silber) sowie bildende Kunst ab dem
16. Jh. (darunter Werke von Rembrandt, Fabritius, der Haager Schule und der Groninger Malgesellschaft De Ploeg). Die Ausstellungen zeigen schwerpunktmäßig zeitgenössische bildende Kunst.

Der aus grauem Bentheimer Sandstein 1482 vollendete Turm der Martinikirche, 97 Meter hoch und im Volksmund "De olle Grieze" genannt - der alte Graue, ist dabei seinen Ruf als Wahrzeichen der Stadt einzubüßen. Auf dem zu Füßen des Turms liegenden Grote Markt, auf den man von der ehemaligen Küsterwohnung, jetzt ein Café‚, die beste Aussicht hat, ist täglich außer montags und sonntags Flohmarkt und allgemeiner Warenmarkt.

 
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