Eindhoven. Im Süden der Niederlande erwarten die Einwohnermeldeämter einen großen Run der Hasch-Konsumenten. Der Grund: Ab 1. Mai dürfen nur registrierte Klubmitglieder in einen Coffeeshop. Und Mitglied werden kann man nur mit einer Meldebescheiningung. Die niederländische Nachrichtenagentur ANP hat zwischen Groningen und Maastricht nachgefrgat. Dabei stellte sich heraus, dass ein entsprechender Andrang vor allem in den Provinzen Limburg und Noord-Brabant (Maastricht und Eindhoven) erwartet wird, weniger in den großen Städten Amsterdam, Rotterdam, Den Haag und Utrecht. In Breda glaubt man, dass 8000 Menschen (von 173.000 Einwohnern) sich die Berechtigung für die Mitgliedschaft in einem Coffeeshop besorgen wollen. In Eindhoven gibt es 15 Coffeeshops mit etwa 40.000 Kunden
Die Regel, dass nur Mitglieder einen Coffeeshop aufsuchen können, gilt ab 1. Mai; der niederländische Gesetzgeber will damit die Zahl der ausländischen Drogen-Touristen zurückdrängen. Jeder Coffeeshop darf maximal 2000 Mitglieder haben; die Gemeinde Breda beispielsweise will sich die Mitgliederlisten der Coffeeshops vorlegen lassen. Die Coffeeshop-Mitglieder müssen ihre Klubkarte (niederländische: wietpas – Hasch-Ausweis") vorzeigen, um eingelassen zu werden. Es war 2010 ein großes Anliegen der Regierung von Mark Rutte, dass die Niederlande den Ruf des Kiffer-Königreiches loswird.
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