Von Egon Boesten
Gouda. Die niederländischen Fußballer in Deutschland sind in ihrer Heimat gefragt. Roy Makaay (Bayern) sagt in einem Beitrag für das in Gouda erscheinende Fachblatt Voetbal International über sein Verletztendasein: "Ich sage immer, daß Verletzungen immer zum falschen Zeitpunkt kommen, deshalb kann ich es so gut relativieren. Was kann ich daran denn verändern? Ich bin eigentlich bei Bayern noch nie verletzt gewesen, diese Saison habe ich nur einmal nicht gespielt. Das war ein Vorbereitungsspiel gegen Amateure, ansonsten stand ich immer von Anfang an auf dem Platz."
Zuletzt haben wir unseren unmittelbaren Konkurrenten Werder auf sieben Punkte Rückstand gespielt, ohne top zu spielen; und an diesem Wochenende können zu Schalke ein Loch schlagen." Daß er dabei nicht spielen kann, läßt Makaay ruhig: "Ich gehe davon aus, daß die wirklich schönen Wochen noch kommen werden."
Niels Oude Kamphuis (Schalke, 27), der nach Ablauf der Saison Schalke verlassen will, ist mit seiner Position als rechter Außenverteidiger unzufrieden: "Ich will mehr als das." In einigen Phasen werde er kaum ins Spiel einbezogen. "Ich will mich als Fußballer weiterentwickeln." Kontakte zum 1. FC Nürnberg bestreitet Oude Kamphuis gegenüber Voetbal International: "Ich habe mit niemandem gesprochen."
Daß bei Bayern Landsmann Roy Makaay fehlt, bedeutet nichts, denn "die haben so viele gute Sturmspitzen, die das auffangen können." Er glaubt, daß Schalke sich zwar nicht verstecken müsse, aber auch nicht von der ersten Minute an alles nach vorn werfen müsse. Niels Oude Kamphuis: "Wenn wir gewinnen, dürfen wir sogar vom Titel träumen. Und einen Vorsprung werden wir nicht mehr aus der Hand geben. Denn so wie es 2001 ablief, will ich es nie mehr mitmachen."
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